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(K)ein Fußballplatz für die Kicker


Von Herbert Kaletta

Alle freuten sich, als vor sieben Jahren, genau am 29. Mai 2004, in einem Spiel gegen den Karlsruher Sportclub der neue Dahenfelder Trainingsplatz festlich und vor großer Kulisse eingeweiht wurde. Längst ist die Freude Gefühlen von Verzweiflung über Frust bis Wut gewichen, denn seitdem war der Platz kaum zu bespielen. Ein Antrag von SPD-Stadtrat Karl-Heinz Ullrich zum Schluss der jüngsten Sitzung brachte das Thema erneut in die Ratsrunde.

Noch immer große Lücken im Rasen: Der Trainingsplatz im Neckarsulmer Stadtteil Dahenfeld ist seit Jahren in miserablem Zustand. (Foto: Guido Sawatzki )


Ullrichs Antrag stellt eine Art Ultimatum dar: "Sollten die jetzt durchgeführten Maßnahmen nicht bis Ende August das erwünschte Ergebnis bringen, also einen bespielbaren Sportplatz, erhält die Verwaltung vom Gemeinderat den Auftrag, das Trainingsfeld der Sportanlage in Dahenfeld noch 2011 neu zu bauen." Mit Kunstrasen, weil natürlicher Rasen bei schlechtem Wetter nicht nutzbar sei, ergänzte Ullrich. Sein Antrag scheiterte, ohne dass es zur Abstimmung kam, vorerst formal und zeitlich.

Oberbürgermeister Joachim Scholz: "Der Antrag kann erst in der nächsten Sitzung gestellt werden." Die ist im September. Doch selbst, wenn Ullrichs Antrag akzeptiert würde, reiche das auf keinen Fall aus, um den Umbau noch 2011 zu schaffen, erklärte Baubürgermeister Klaus Grabbe. "Es braucht Planungen, Ausschreibungen, auch bei einem Kunstrasen müsse der ganze Platz abgegraben werden." Realistisch sei deshalb frühestens das nächste Jahr.

Die Verwaltung ist indes dabei, mit den städtischen Fachleuten, dem "Grünbereich des städtischen Bauhofs", die Mängel vielleicht doch noch in den Griff zu kriegen. Ob Nachsaat und Belüftung wirkten, das sollte man doch nun noch ein paar Wochen lang abwarten, warb Klaus Grabbe um Geduld. Denn die Fachleute sähen durchaus Chancen, auch wenn ein wenige Tage altes Bild vom Platz, auf die Großleinwand im Ratssaal projiziert, den Rasen mit vielen Kahlstellen zeigte. "Wir wollen den Zustand nicht zum Dauerzustand werden lassen", versicherte Klaus Grabbe.

"Solange das Wasser steht, und das kommt von der kaputten Drainage, hilft alles Nachsäen und Belüften nichts", bemerkte CDU-Stadtrat Werner Weybrecht skeptisch. "Wenn wir sanieren, dann müssen wir natürlich die Drainage austauschen", stimmte ihm Grabbe zu - falls die Nachsaat misslingt. CDU-Fraktionschef Herbert Emerich wunderte sich allerdings über Ullrichs Antrag. Vor drei Jahren habe sein Dahenfelder Ratskollege Bernhard Zartmann gebeten, mit dem Sportverein zu sprechen, ob man einen Kunstrasen machen sollte. Damals habe es danach geheißen: "Alles bestens."

"Kontakt mit dem Verein halten werde man auf alle Fälle", sagte der OB. Offenbar ist auch in der Verwaltung klar, dass der laufende Rettungsversuch der letzte sein dürfte. Scholz: "Wir haben alle ein Ziel. Den Rasen so schnell wie möglich wieder bespielbar zu machen."

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 22.07.2011

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