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Dreck und Schlamm unter den Reifen


Von Peter Klotz
 
"Des isch Mountainbike", war das anerkennende Urteil von drei Radlern aus Fellbach. Da waren sie bereits im Ziel, hatten 58 Kilometer Strecke mit 1200 Metern Höhendifferenz zurückgelegt, waren vom Helm bis zu den Überschuhen verdreckt und ganz ordentlich ausgepumpt.

Für Organisator Ralf Rogall war die fünfte Auflage des beliebten Rennens eine Herausforderung. Zwölf Grad Außentemperatur und Regen verlangten von den Teilnehmern vollen Körpereinsatz. Die Strecke selbst war in einem guten Zustand, wovon sich das Streckenteam am Tag zuvor überzeugt hatte. "Die Wege sind recht griffig, weil es vorher ganz trocken war und erst heute Morgen zu regnen begonnen hat", begrüßte Rogall die Fahrer vor dem Start. Einen Willkommensgruß überbrachte auch Ortsvorsteher Johann Habla, der sich freute, dass trotz der wenig einladenden äußeren Bedingungen wieder 300 Mountainbiker nach Dahenfeld gekommen waren. Überrascht waren Lutz Schorm, Matthias Fahr und Judith Hartmann, die im Zielhäuschen die Nachmeldungen in die Starterliste eingaben. Rund 70 Biker hatten sich spontan entschlossen, doch noch mitzumachen. 230 waren schon vorher online angemeldet.

Eine Herausforderung waren die äußeren Bedingungen beim 5. Bikemax Marathon, am Ende der Tour waren die Teilnehmer von Kopf bis Fuß verspritzt. (Foto: Peter Klotz)


Keine Probleme mit der Motivation hatte Sarah-Diane Jorges, die mit Werner Dreger aus Schriesheim angereist war. Sie fand es witzig, aufzustehen, wenn viele andere den Sonntag fast verschlafen. Es war in diesem Jahr schon ihr 14. Rennen, und im vergangenen Jahr fuhr sie auf der kurzen Strecke als erste Frau durchs Ziel, eine Leistung, die sie in diesem Jahr wiederholen konnte.

Nach einer kurzen Einführungsrunde gab das führende Polizeifahrzeug das Rennen frei. Schon die leichte Steigung nach dem Start zog das Feld auseinander. Der steil abfallende Hohlweg zur Kelter war ebenfalls sehr selektiv, denn es erforderte viel Mut, hier schnell zu sein, und die scharfe Linkskurve am Ende ließ sich nur mit reduziertem Tempo nehmen. Von einem platten Reifen ließ sich der Auenwalder Bernd Jope nicht aus der Ruhe bringen, obwohl Dreck und Schlamm den Schlauchwechsel erschwerten.

Im Ziel gab es noch einige Aufregung. Wohl ein Spaziergänger hatte eines der Richtungsschilder umgedreht, so dass viele Teilnehmer die falsche Strecke fuhren. Das Organisationsteam entschloss sich dann nach eingehender Beratung, die unterschiedliche Streckenlänge nicht zu berücksichtigen und wertete in der Reihenfolge der Zieldurchfahrt.

Sieger Marathon Damen waren: 1. Anja Köhnlein-Spindler, 2. Carmen Fey, 3. Tanja Beck. Herren: 1. Andreas Basler, 2. Tilmann Horlacher, 3. Florian Gall. Sieger beim Shorttrack Damen: 1. Sarah-Diane Gorges, 2. Wise Czaja, 3. Katharina Kurz. Herren: 1. Malte Plappert, 2. Andreas Schmid, 3. Alexander Löhr.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 21.09.2011

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