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Musik und Einräder für die Älteren


Von Angelika Bohn
 
"Wenn wir nach Obereisesheim gehen, wo gehen wir dann hin?" Moderator Alfons Ehrenfried beginnt den Seniorennachmittag mit einem Schwäbischquiz. Die Antwort schaffen die 960 Gäste mit links: "Nüber", rufen Sie. Wie jedes Jahr veranstaltet die Stadt Neckarsulm für die über 70-jährigen Einwohner der Stadt ein geselliges Zusammensein mit Unterhaltung und Vesper in der Ballei.

"In diesem Jahr ist wieder so viel passiert, das muss man sich vor Augen halten, damit man es nicht vergisst", begrüßt Oberbürgermeister Joachim Scholz seine Mitbürger. Er spricht die Euro-Krise an und die Reaktorkatastrophe in Japan. Gleichzeitig bedankt er sich bei den Neckarsulmer Schülern, die unter dem Motto "Schulen helfen Schulen" 15 000 Euro für Japan gesammelt haben. Scholz erwähnt die Debatte um Stuttgart 21, fordert die Bürger auf, an der Volksabstimmung teilzunehmen. Er informiert über zukünftige Projekte wie den Bau des Hallenbades oder die Neugestaltung des Stuttgarter Platzes und des Ortseingangs Amorbach.

Für die musikalische Untermalung sorgt das Seniorenorchester Bad Friedrichshall. Ohne Instrumente und nur mit Stimme und Mikrofon unterhält die Gruppe "mundARTmonika" die Gäste. Robert Wanek, Christian Schmierer, Timo Mühlbacher und Martin Renner erhalten kräftigen Applaus.

Die 95-jährige Monika Krebs (rechts) bekommt von Oberbürgermeister Joachim Scholz einen Blumenstrauß überreicht. (Foto: Angelika Bohn)


"Jetzt fängt das Spielchen an mit ältester Dame und ältestem Herrn", scherzt Moderator Ehrenfried. Monika Krebs meldet sich als Erste. Sie ist 95 Jahre alt. Die gebürtige Oedheimerin, die unter anderem bei der ehemaligen Neckarsulmer Firma Spohn tätig war, ist mit Tochter Beatrice und Schwiegersohn Herbert Seitz gekommen. Zu ihrer Familie zählen noch zwei Enkel und vier Urenkel. Den Titel "ältester Herr" räumt Heinrich Egner das zweite Jahr in Folge ab. Geboren in Heilbronn, lebt der 91-Jährige seit 30 Jahren in Neckarsulm. "Mir gefällt’s hier", sagt der Senior, der 48 Jahre bei der Firma Mogler gearbeitet hat.

"Wir kommen aus Dahenfeld, der kleinsten und schönsten Gemeinde von Neckarsulm", stellt Schulleiter Hans Kriegs die Erst- bis Viertklässler der Grundschule Dahenfeld vor. Fünf Wochen haben sie für ihren Auftritt des Stücks "Eibels Lied" geprobt. Danach zeigen Dritt- und Viertklässler ihre Fahrkünste auf dem Einrad. Johann Habla, der Ortsvorsteher von Dahenfeld, ist schon das achte Mal beim Seniorennachmittag dabei. "Es ist eine persönliche Form der Wertschätzung", sagt er.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 28.10.2011

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