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Kernzeitbetreuung mit neuer Küche


Von Simone Voit

"Um halb eins ist hier am meisten los", meint Betreuerin Anita Sica. Um die 30 Kinder gehen nach dem Unterricht zur Kernzeitbetreuung im Vereins- und Gemeindehaus in Dahenfeld. Hier können sie noch ein bisschen miteinander spielen. Die meisten werden um 13.30 Uhr abgeholt. Ein "Warum denn jetzt schon?" höre man öfters, meint Birgit Leitz, die mit Sica die Betreuung leitet.

Seit diesem Schuljahr gibt es die erweiterte Kernzeitbetreuung. Die Stadt Neckarsulm hat das Angebot verlängert. Nun besteht die Möglichkeit, Kinder auch bis 17 Uhr betreuen zu lassen.

Drei Kinder nehmen diese erweiterte Kernzeitbetreuung bereits in Anspruch. Noch ein paar mehr haben sich für die nächste Zeit angemeldet. Der Zulauf hat einen Grund. Seit Januar 2012 besteht die Möglichkeit, die Betreuung auch tageweise, und nicht wie zuvor, wöchentlich zu buchen. Uschi Fischers Tochter ist in der 3. Klasse. Sie schicke sie ungefähr dreimal die Woche hierher, sagt Fischer.

Und noch etwas kommt dazu. Die Räumlichkeiten haben eine neue Küche bekommen. Ab Februar sollen hier alle Kinder, auch diejenigen die nur bis 13.30 Uhr in der Kernzeit sind, Mittagessen bekommen. Für die Kinder, die länger bleiben, ist auch Zeit für Hausaufgaben vorgesehen. Danach darf aber wieder gespielt werden.

Malik (8) und Tobias (7) spielen gerne mit Legobausteinen, aber auch am Tischkicker sind die beiden unschlagbar. (Foto: Simone Voit)


Sie verstehen sich als freiwillige Einrichtung. Natürlich gebe es Grundregeln, meint Leitz, "aber die Kinder sollen sich hier wohlfühlen und dürfen das machen, worauf sie Lust haben." Möglichkeiten gibt es da viele. Die Räume sind mit Büchern, Brettspielen und Bastelutensilien ausgestattet, auch eine große Legosammlung und einen Tischkicker gibt es. Eine kleine Sitzecke mit Kissen wurde aufgebaut, um zu lesen oder sich auszuruhen.

"Während des Nachmittags ist die Kernzeitbetreuung der Anlaufpunkt für die Kinder", meint Sica. Viele nehmen auch Angebote der Vereine wahr. Manche gehen zum Tennis oder zum Schach und kommen dann wieder ins Vereins- und Gemeindehaus zurück.

Die erweiterte Kernzeitbetreuung ist Bestandteil der Entwicklung zur Ganztagsschule in offener Form. Für viele Eltern ist es eine große Veränderung, wenn es für ihre Kinder vom ganztägig betreuten Kindergarten in die Schule geht. Ganztagsschule bedeute ja nicht, den ganzen Tag Schule zu haben, meint Grundschulleiter Hans Kriegs. So bietet die Schule beispielsweise Projekte zu Themen wie Gartenarbeit oder Fahrradreparatur an. Auch im Rahmen der Kernzeitbetreuung können Kinder diese Angebote wahrnehmen.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 30.01.2012

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