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Fortschrittliches Dorf


Von Johann Habla

Selbst die Älteren unter uns können sich nicht vorstellen, geschweige denn sich daran erinnern, dass in früheren Jahren ein Leben ohne häusliche Elektrizität ganz normal war. Fällt heute nach einem Gewitter der Strom kurze Zeit aus, dann sorgen wir uns wegen der Störung unseres Funkweckers oder um den Inhalt unserer Tiefkühltruhe und nehmen uns fest vor, einen Generator zu kaufen.

Dabei ist es gerade mal 100 Jahre her, dass in Dahenfeld die Stromversorgung Einzug hielt. Nun möchte man vermuten, dass ein kleines Dorf bei derartigen technischen Innovationen zeitlich hinterher hinkte und dass es anderswo, beispielsweise in der Industriestadt Neckarsulm, schon deutlich früher Strom aus der Steckdose gab. Doch weit gefehlt. Während das kleine Dahenfeld frühzeitig dem "Gemeindeverband Überlandversorgung Hohenlohe-Öhringen" beitrat, diskutierten die Neckarsulmer noch darüber, ob sie auf Strom oder Gas als Energiequelle setzen sollten.

So kam es, dass die fortschrittlichen Dahenfelder die ersten in der heutigen Großen Kreisstadt waren, denen ein (elektrisches) Licht aufging. Am 22. August 1912 war es soweit, fast ein Jahr früher als in Neckarsulm und immerhin eine ganze Woche früher als in Obereisesheim.

Der Dahenfelder Ortshistoriker Martin Bauer und Barbara Löslein vom Neckarsulmer Stadtarchiv haben die Geschichte unserer Stromversorgung recherchiert. Zum Artikel im NSU-Journal (Ausgabe 07.2/2012, S. 37) geht es hier und die Ausgabe Nr. 69 der "Historischen Blätter" des Heimat- und Museumsvereins Neckarsulm mit einer ausführlichen Darstellung kann man hier herunterladen.

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(15.02.2019)

 
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