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Stadt Neckarsulm setzt Stadtentwicklungsprozess mit Bürgerbeteiligung fort


Bürger können in Planungswerkstätten Zukunft der Stadt mitgestalten

Der Strategieprozess „Stadtentwicklung Neckarsulm 2030“ wird jetzt mit einer Bürgerbeteiligung fortgesetzt. In der dritten Projektphase sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, ihre Ideen und Anregungen zu zentralen kommunalen Handlungsfeldern einzubringen. Hierzu bietet die Stadt vier Planungswerkstätten an, in denen interessierte Bürgerinnen und Bürger mitarbeiten können. Die Bürgerbeteiligung startet mit einer offenen Auftaktveranstaltung am Dienstag, 16. April, um 19 Uhr in der Ballei. Zum offiziellen Auftakt lädt Oberbürgermeister Joachim Scholz alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein: „Helfen Sie mit, die Weichen für eine erfolgreiche Stadtentwicklung der Zukunft zu stellen. Ihre Anregungen und Vorschläge sind uns wichtig.“

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung stellt Professor Dr. Richard Reschl vom Planungsbüro Reschl und Höschele aus Stuttgart den Stadtentwicklungsprozess im Allgemeinen vor und erläutert die Arbeitsweise der Planungswerkstätten im Besonderen. Das Büro Reschl und Höschele organisiert und begleitet den Stadtentwicklungsprozess, der im Dezember 2011 mit einer Bürgerbefragung begann. Ziel des Planungsprozesses ist es, die Stadt in ihren zentralen Handlungsfeldern strategisch auszurichten und ein Handlungsprogramm mit konkreten Leitprojekten zu entwerfen. In den Planungswerkstätten können die Bürgerinnen und Bürger eigene Anregungen und Vorschläge formulieren, wie sich die Stadt Neckarsulm weiterentwickeln soll, um vor dem Hintergrund des demografischen Wandels für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet zu sein. Die Planungswerkstätten widmen sich folgenden kommunalen Schlüsselthemen:

•    Bürgerstadt Neckarsulm – Entwicklungsszenarien der Bevölkerung und Konsequenzen für die städtischen Grundfunktionen
•    Arbeits- und Wirtschaftsstadt Neckarsulm – Gewerbestandort und Einzelhandelstandort
•    Wohnstadt Neckarsulm – Wohnflächen und Differenzierung der Wohnungsnachfrage
•    Kulturstadt und soziale Stadt Neckarsulm – Infrastrukturentwicklung, Bildung und Betreuung, Senioren und Kultur.
 
Zum Start der Bürgerbeteiligung hat die Stadt ein Informationsblatt herausgegeben.  Das Faltblatt, das Mitte März kostenlos an alle Haushalte verteilt wird, nennt die Termine der Planungswerkstätten und enthält nähere Informationen zum Anmeldeverfahren. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung werden dokumentiert und fließen in den Strategieplan „Neckarsulm 2030“ ein, den der Gemeinderat per Beschluss verabschieden wird. Dieser Strategieplan ist zugleich Grundlage für die Fortschreibung des Flächennutzungsplans.
 
Ausweisung neuer Wohnbauflächen ein zentrales Thema

Die Ausweisung neuer Wohnbauflächen ist eines der zentralen Themen, die im Rahmen der Bürgerbeteiligung behandelt werden. Würde die Stadt Neckarsulm ganz auf die Ausweisung neuer Wohnbauflächen verzichten (Null-Variante), würde sie nach den Berechnungen von Reschl und Höschele durch den steigenden Wohnflächenbedarf pro Einwohner bis zum Jahr 2030 rund 2460 Einwohner verlieren. Unter diesen Umständen wären auch die kostenintensiven städtischen Infrastruktureinrichtungen nicht mehr ausgelastet. Vor diesem Hintergrund stellt Bürgermeister Klaus Grabbe fest: „Die Null-Variante ist keine Stadtentwicklung, sondern Stadtabwicklung.“ Daher verfolgt der Gemeinderat mehrheitlich das Ziel, die Bevölkerungszahl nicht weiter schrumpfen zu lassen. „Unser Ziel ist die Stabilisierung, nicht der Bevölkerungszuwachs“, erklärt OB Joachim Scholz. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Stadt mit der Fortschreibung des Flächennutzungsplans die rechtlichen Voraussetzungen schaffen, um in der Zukunft neue Wohnbauflächen zu entwickeln. Neben dieser Zukunftsperspektive bleibt die Innenentwicklung vorrangiges Ziel. „Die Stadt wird im Rahmen ihrer Möglichkeiten weiterhin alles unternehmen, um vorhandene  Baulücken zu nutzen“, unterstreicht Bürgermeister Grabbe.       
 
In seiner jüngsten Sitzung hat sich der Gemeinderat mit verfügbaren Flächenpotenzialen und Bevölkerungsszenarien beschäftigt und mögliche Entwicklungsvarianten aufgezeigt. Diese werden bei der Auftaktveranstaltung der Bürgerbeteiligung am 16. April öffentlich vorgestellt. Eine Entscheidung, wo neue Wohngebiete in der Zukunft erschlossen werden könnten, ist noch nicht gefallen. Hier will der Gemeinderat erst die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung abwarten. Mit den möglichen Flächen- und Bevölkerungsszenarien beschäftigt sich die Planungswerkstatt „Wohnstadt Neckarsulm“. 

Pressebericht Stadt Neckarsulm vom 06.03.2013   

 
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