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Matschiger Rundkurs verlangt Fahrern alles ab


Rund 350 Starter beim siebten Mountainbike-Marathon in Dahenfeld
Radler-Club Pfeil verkürzt Strecken wegen Wetter 
 
Von Wolfgang Müller

Die Strecke ist tief, die Abfahrten sind schwierig. Der Regen der vergangenen Tage verlangt den Mountainbikern am Sonntag alles ab. Bei der siebten Auflage des „Bikemax Mountainbike Marathons“ des RC Pfeil Neckarsulm machen sich trotzdem rund 350 Fahrer vom Sportgelände in Dahenfeld aus auf den 30 Kilometer langen Rundkurs durch Wald und Flur. Etwa ein Drittel von ihnen fährt die Runde gleich zweimal. Zwei Drittel der Mountainbiker reicht eine Runde.

„Kräftezehrend“, so beschreibt der Leiter der Abteilung Mountainbike beim Neckarsulmer Radler-Club den matschigen Rundkurs. Deshalb haben die Organisatoren die Strecke von ursprünglich 35 Kilometer auf jetzt 30 Kilometer verkürzt. „Nicht etwa, weil es zu gefährlich wäre“, sagt Bernd Sailer, Abteilungsleiter Rennrad. „Sondern weil die Fahrer sonst zu lange brauchen würden.“ Ein Marathon bleibt es trotzdem. Und die von den Bikern so geliebten Trails sind nicht betroffen.
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Von den schwierigen Bedingungen lassen sich die Mountainbiker nicht beeindrucken. Am Start sind fast so viele wie 2012.


Punkt 10.15 Uhr schickt Oberbürgermeister Joachim Scholz die erste Gruppe auf die lange Strecke. Ganz vorne ist Philipp Pangerl. Denn der 28-Jährige hat ein ehrgeiziges Ziel. „Ich will gewinnen“, sagt der Krumbacher. Zuvor hat sich der frischgebackene Team-Europameister im zwölf Stunden Rennen mit seinem Rad auf der festen Rolle 20 Minuten lang eingefahren. „Dann fühle ich mich warm.“ 2011 und 2012 wurde er mit seinem Teamkollegen Florian Willbold Weltmeister. In Dahenfeld wird er am Ende Dritter.

Nicht ganz so viel sportlichen Ehrgeiz bringt Stefan Küppers mit. Für den Biberacher ist es sein erstes Rennen überhaupt. Der 32-Jährige startet im zweiten Feld, das Ortsvorsteher Johann Habla um 10.30 Uhr auf die 30-Kilometer-Strecke schickt. „Ich sehe das ganz locker“, sagt er. „Unter zwei Stunden will ich aber schon bleiben.“

Rund 90 Prozent der Strecke führt durch den Wald. Dabei überwinden die Fahrer auf dem sogenannten Short Track – das ist die kürzere Distanz – insgesamt rund 800 Höhenmeter. Die Marathonfahrer über 60 Kilometer haben entsprechend mit 1600 Höhenmetern zu kämpfen.
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Rund 90 Prozent des rund 30 Kilometer langen Rundkurses führt die Fahrer durch den Wald (Fotos: Mario Berger)


Auf diese Anstiege setzt die Vorjahressiegerin der Damen über die kürzere Strecke. Denn Mignon Vatlach aus Bad Wimpfen ist eigentlich Triathletin. Mit ihrem Bundesligateam aus Buschhütten ist die 30-Jährige Deutsche Meisterin geworden. Sobald es technisch schwierig werde, seien die Mountainbike-Spezialisten im Vorteil. Und bei dem Regen der vergangenen Tage sei die Strecke eben technisch besonders anspruchsvoll. Am Ende hat sie aber doch die Nase vorn.

Technisch hat der RC Pfeil aufgerüstet. Erstmals erfolgt die Zeitabnahme elektronisch über Transponder. Die Absperrungen und Schilder blieben so gut wie unangetastet. In den vergangenen Jahren hatten Unbekannte in der Nacht vor dem Start große Schwierigkeiten bereitet, indem sie Schilder verdreht hatten. Damit aber wirklich kein Fahrer vom rechten Weg abkommt, führt Bernd Mössinger mit seiner Motocross-Maschine das Feld an.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 16.09.2013


Der Bericht von Peter Klotz in der Neckarsulmer Woche vom 19.09.2013 kann hier aufgerufen werden.

 

 
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Letzte Änderung:
Dorfnachrichten

(15.04.2019)