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Dahenfelder mit Leib und Seele

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(Foto: privat)

Von Bernd Friedel

Wenn man fast die Hälfte seines bisherigen Lebens in Dahenfeld wohnt, fühlt man sich diesem Ortsteil und seinen Menschen verbunden. Seit 1994 wohnt Stefan Erlewein in diesem idyllisch gelegenen Kleinod an der östlichen Peripherie der Neckarsulmer Gemarkung. Am 26. Dezember wurde er 50 Jahre.

Viele Jahre vor der Gebietsreform in Neckarsulm geboren, besuchte Stefan Erlewein die Hermann-Greiner-Realschule und erwarb hiermit das Rüstzeug für eine herausgehobene Ausbildung. Bankkaufmann zu werden war sein Ziel, das er durch eine Lehre bei der Volksbank Neckarsulm verwirklichte. Seine herausragenden Leistungen honorierte die Bank und ermöglichte ihm die Weiterbildung zum Dipl. Bankbetriebswirt.

Als Leiter des gesamten Privatkundenbereichs der Bank am Standort Neckarsulm war er ein anerkannter und geschätzter Fachmann. Nach einer beruflichen Neuorientierung ist er seit 2007 selbständig tätig für die Bausparkasse Schwäbisch Hall und betreut die Volksbank Öhringen.

Seit frühester Jugend ist Stefan Erlewein dem Sport verbunden. Zunächst als aktiver Fußballer. Bei der Sportvereinigung Neckarsulm sorgte er als Torwart für gute Tabellenplätze. Ab 1988 spielte er in Dahenfeld und stieg mit dem Sport Club 98/99 in die A-Klasse auf. Wie das Leben so spielt, traf Fußball auf Musik und so lernte er seine Frau Stefanie, eine aktive Musikerin des Musikvereins Dahenfeld, kennen. Seit 19 Jahren verheiratet, haben die beiden eine Tochter und einen Sohn.

Schon als Ministrant in St. Johannes, dann als Mitglied im Sportverein und später als Wehrpflichtiger bei der Bundeswehr, stellte sich Stefan Erlewein der Verantwortung, die auch seinen späteren Werdegang prägte. Beim SC Dahenfeld führte er von 1988 bis 1995 die Kassengeschäfte. Seit 1995 ist er Vorsitzender des Vereins, der rund 750 Mitglieder zählt. Unter seiner Führung konnte sich der Verein stetig entwickeln und die Infrastruktur modernen Erfordernissen erschließen, auch durch den Bau eines neuen Sportplatzes. Mit einer energetischen Sanierung wurde das Sportheim mit Gaststätte den energieeffizienten Erfordernissen angepasst.

Von 2004 bis 2009 vertrat er als Gemeinderat die Interessen Dahenfelds im Neckarsulmer Rat. Seit 1999 ist er Ortschaftsrat und setzt sich für die Beibehaltung der kulturellen Selbständigkeit Dahenfelds ein. Die Erhaltung und Verschönerung des Ortskerns stehen ebenso wie ein mögliches Betreutes Wohnen in Dahenfeld auf seiner Agenda als Ortschaftsrat. Für ihn ist es wichtig, einheimischen Bürgern die Möglichkeit zu schaffen einen, wenn dann benötigten, Heimplatz in gewohnter Umgebung zu bieten. In der gemeinsamen Begegnung von Kultur und Sport sieht er einen wichtigen Baustein im dörflichen Geschehen. Die Gründung eines Fördervereins für Kultur und Sport wurde von ihm mit betrieben.

Auch in der Kernstadt war er viele Jahre ehrenamtlich tätig. Über zehn Jahre war er Kassier des Neckarsulmer Gewerbevereins und mit verantwortlich für den geldmäßigen Ablauf der Handels- und Gewerbeausstellungen. Von 2004 bis 2009 gehörte er als Aufsichtsrat der Heimstättengenossenschaft Neckarsulm an. Bereits mit 50 Jahren – ein beachtlicher Lebensweg.

Bericht im Neckarsulm Journal 01/2014

 
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