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Rock’n’Roll aus Dahenfeld

daChor-Sänger bringen Rhythmus und Bewegung in die ausverkaufte Ballei

Von Peter Klotz

Nach dem Applaus blieb das Publikum in der voll besetzten Ballei gleich stehen. Es klatschte, pfiff vor Begeisterung, und vereinzelt waren sogar Tänzer zu beobachten. Am Ende eines Rockkonzerts sind das keine ungewöhnlichen Reaktionen. Am Mittwochabend musste man sich aber mit Moderator und Vorstand Benno Baum die Augen reiben: „Ist das der Musik- und Gesangsverein (O-Ton) Dahenfeld da oben auf der Bühne?“

Er war es. Allerdings das neue Aushängeschild dieser aktiven Vereinigung. Mit Annegret Friede an der Spitze wagte die Singgruppe, die im vergangenen Jahr bei einem Chorwettbewerb von SWR 4 ins Finale gekommen war „etwas ganz Neues“. Ein Chor, daChor, wollte einen Konzertabend ganz mit Rockmusik bestreiten, „das rockt“ war da als Motto auf den Eintrittskarten nicht zu hoch gegriffen.

„We Built This City on Rock’n’Roll“, die Eröffnung mit dem Erfolgstitel von Starship aus dem Jahr 1985 gab die Richtung vor. Die 45 Aktiven aus Dahenfeld gaben Vollgas und schafften es, das Publikum vom ersten Ton an zu begeistern. Dahenfeld mag von außen ein „normales“ Dorf sein, von der Musikalität und dem „Showbiz“-Faktor hat es Ähnlichkeiten mit Las Vegas, das die Band mit ihrem Song vor Augen hatte. Die Sänger von daChor waren perfekt gestylt und hatten sich von Choreograf Andy Keller bewegungstechnisch auf das Programm vorbereiten lassen. So schufen die Sänger ein stimmiges Gesamtbild, das die Rock-Botschaft authentisch rüberbrachte.
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In Schwarz und Silber gekleidet, boten die Dahenfelder Sänger nicht nur den Klang, sondern auch das Bild einer Rockgruppe. (Foto: Peter Klotz)

Für Andrea und Jürgen Schubert aus Neuenstadt, die auf Empfehlung von Bekannten zum ersten Mal bei daChor waren, steigerte sich die Begeisterung kontinuierlich. „Einsame Spitze“, war ihr klares Urteil.

Hervorragend war die Programmgestaltung. Annegret Friede baute nicht nur auf die stimmlichen Qualitäten ihrer Truppe, mit tollen Balladen im Duett, mit Soli und Themenwechsel hielten die Dahenfelder die Stimmung hoch. „Unter die Haut“ ging der Tim-Benzko-Titel, gesungen vom Julia Baum und Florian Schmitzer, bei „Don’t Stop Believing“ waren es Tina Kühner, Maurice Arpogaus und der Jugendchor. Rolf Renner hatte als langhaariger Hippie beim Ausflug ins Musical „Hair“ das Mikrofon in der Hand. Das Trio Sabine Zimmermann, Annegret und Julia Baum sangen sehr einfühlsam den Pink-Titel „Dear Mr. President“ und die männliche Fraktion legte zusammen mit Lukas Baum einen flotten „Billionaire“ von Bruno Mars aufs Parkett.

Mit diesem breiten Spektrum von Rockmusik ernteten die Akteure einen Beifallssturm nach dem anderen. Aber auch der Präsident des Chorverbands, Gerald Kranich, war von dem Konzert sehr angetan. Wie nur wenige andere Gruppen aus der Region schafften es für ihn die Mitglieder des MGV, dem Chorgesang neue Impulse zu geben. Als Leuchtturmprojekt strahlen solche Veranstaltungen nach außen und bringen neue Mitglieder zum Singen. Allerdings braucht es für diese Richtungsänderungen kompetente Chorleiter wie Annegret Friede, die das Konzept umsetzen können.

Die Einladung zu „Magie der Stimmen“ am Samstag, 31. Mai, in der Heilbronner Innenstadt sprach er deshalb gerne aus. Für die, die das Konzert verpasst haben, ist es eine gute Gelegenheit Rockmusik von daChor zu hören. Die Dahenfelder singen von 16 bis 17 Uhr auf dem Kiliansplatz.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 31.05.2014

Zum Bericht in der Neckarsulmer Woche vom 05.06.2014 geht es hier.

 
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