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Radieslesrambo außer Rand und Band

Dahenfelder SC-Theatergruppe zeigte Schwank mit Lachmuskelgarantie

Von Ute Plückthun

Was die Mitglieder des Sportclubs Dahenfeld bereits zu ihrer Winterfeier sehen durften, sollte der Öffentlichkeit auch im vierten Jahr in Folge nicht vorenthalten werden: Die Hüttberghalle füllte sich zusehends und beinahe bis auf den letzten Platz, als die sechs Mitglieder der Theatergruppe zum zweiten Mal „Hubertus und die Salat-Mafia“ auf die Bühne brachten. Bestechend dabei das überzeugende schauspielerische Können der Akteure unter Regie von Meinrad Heinrich, die der Hilfe von Souffleuse Milena Heinrich kaum bedurften.

Ein schwäbisches Lustspiel in zwei Akten mit Lachmuskelgarantie, das die Zuschauer zwischen Kaffee und Kuchen vorher und Saitenwürstle nachher ausgiebig genießen konnten: Martina Heinrich hatte es passgenau für die Gruppe ausgesucht, die im Stück als Roswitha Hammer ihre liebe Not hatte mit Ehegatte Hubertus, der von Martin Arpogaus treffend als passionierten Biokleingärtner mit ausgeprägtem Hang zu Übertreibungen verkörpert wurde.

Nicht nur, dass er alles, was im Umkreis von zehn Kilometern Entfernung zu Dahenfeld als gefährliches Ausland sowie als Ende der Zivilisation erachtete und seine Tochter Anita (Nadine Heilmann) damit vor unüberwindbare Hindernisse stellte. Hatte sie sich doch still und heimlich verliebt, ausgerechnet in Paul Thomson (Marius Keicher), einen bärtigen Grundschullehrer aus Heilbronn.

Hubertus (Martin Arpogaus, rechts) hat den vermeintlichen Salat-Mafioso (Marius Keicher) auf frischer Tat ertappt. (Foto: Plückthun)

Dabei hatte Vater Hubertus ganz andere Probleme: Sieben Salatsetzlinge, sein Ein und Alles, waren über Nacht verschwunden. Als er daneben Fußspuren in der Schuhgröße 37 und 43 entdeckte, war für ihn die Sachlage klar. Es musste eine ganz heimtückische Bande sein, vermutlich sogar die Mafia, die den dörflichen Dofelder Frieden bedrohte. Gemeinsam mit seinem trotteligen Freund Fridolin Mausloch, dem Bernd Halter, zum Glück nicht in seiner Wunschrolle als Wachkomapatient, mit hervorragender Mimik und Gestik Leben verlieh und dem Nicole Arpogaus als dessen Ehefrau Maria gerade einmal die Intelligenz eines Sacks voller Äpfel zutraute, machte sich der „Radieslesrambo“ an eine gründliche Exerzierausbildung im heimischen Wohnzimmer.

Löchrige Nudelsiebe als Blechhelm und imposante Feuerwaffen, nächtliche Gartenwachen zu Klängen von „Spiel mir das Lied vom Tod“ sowie durchschlagende Erfolge dank eines Kartoffelsacks sorgten für herrliche und hanebüchene Turbulenzen auf der Bühne. Derart, dass Fahnenjunker Hubertus und Kanonier Friedolin am Ende klein mit Hut waren.

Groß war dagegen der Applaus des Publikums, das sich beim kurzweiligen Einstundenstück prächtig amüsiert hatte.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 21.01.2015

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Viel Spaß beim Laienspiel


Zahlreiche Gäste des Bürgertreffs machten sich auf den Weg nach Dahenfeld in die Hüttberghalle. Die Theatergruppe des SC Dahenfeld präsentierte das Schwäbische Lustspiel „Hubertus und die Salat-Mafia“. Dem überzeugten Biogärtner Hubertus mit ausgeprägtem Hang zu Übertreibungen, verschwinden über Nacht sieben Salatsetzlinge. Ihm ist sofort klar, dass hinter dieser ruchlosen Tat nur eine ganz gefährliche Bande stecken kann, die Mafia. Sofort organisiert der wackere Hubertus mit seinem Freund Friedolin eine Bürgerwehr, zu der sie auch ihre Ehefrauen zwangsverpflichten. Roswitha, die Ehefrau von Hubertus, hat eigentlich schon Sorgen genug. Sie weiß nicht, wie sie das gestrenge Familienoberhaupt auf die bevorstehende Verlobung ihrer Tochter mit einem vollbärtigen Lehrer vorbereiten soll, gegen den Hubertus eine tiefe Abneigung hegt. Nach einer gründlichen Exerzierausbildung im heimischen Wohnzimmer gelingt es Hubertus und Friedolin in einem Überraschungsangriff, den vermeintlichen Salatdieb zu überrumpeln und festzunehmen. Sie bringen sich damit aber in große Schwierigkeiten.  Ganz zum Schluss kommt es doch noch zum Happy-End und alles wird gut. Die Schauspieler wurden mit viel Beifall belohnt und die Bürgertreff-Gäste hatten wieder einen wunderschönen Nachmittag.

Bericht von MF (Bürgertreff) in der Heilbronner Stimme vom 22.01.2015

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