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Von der Spätlese bis zum kleinen Hobbit

Ensemble daChor und Weinerlebnisführerin Michaela Metzger unterhalten Gäste in der Alten Kelter

Von Ute Plückthun

Das ausgereifte Programm aus anspruchsvollen Tönen und harmonisch abgerundetem Rebensaft hatte es in sich: Unter dem Motto „Gesang & Wein, wir lieben es“ boten der Dahenfelder daChor und die Weinerlebnisführerin Michaela Metzger den rund 150 Gästen ein Erlebnis, für das sich die Alte Kelter mit rustikalem Fachwerk und hohem Holzgiebeldach als idealer Veranstaltungsort erwies.

Die Idee zur stilvollen musikalischen Weinprobe wurde vor vier Jahren geboren. „Um in Dahenfeld mal eine Veranstaltung durchzuführen“, wie Vorstand Benno Baum versichert. Denn meist trete der Musik- und Gesangverein in der Neckarsulmer Ballei auf.

Und um den historischen Ort mit Leben zu erfüllen, der bislang außer für Privatfeste und beim Dorffest nicht genutzt werde. Vor rund sieben Jahren war die Alte Kelter, vor einem Vierteljahrhundert noch als Abstellplatz für Fässer und andere Wengerterutensilien gebraucht, nach einer Entrümpelungsaktion sowie dem zunächst erwogenen, dann aber abgelehnten Abriss renoviert worden. Sie erhielt Toiletten, auch behindertengerecht, und am bisherigen MGV-Probenraum eine moderne Veranstaltungsküche.

Doch zunächst zog es den MGV mit dem Großereignis „Ein Dorf singt“ 2012, der Finalteilnahme beim SWR?4-Chorduell 2013 und dem Rockkonzert „DaChor – das rockt“ 2014 nach außerhalb. Die Rückkehr ins Heimatdorf in diesem Jahr erwies sich nun als Erfolg.

Dass Moderatorin Michaela Metzger als Tochter eines Neckarsulmer Nebenerwerbsbetriebs in der vierten Generation und ehemalige Württembergische Weinprinzessin 2004/05 den Teilort wohlwissend als „Dofeld“ betonte: kein Zufall. Immerhin ist die seit 2010 zertifizierte Weinerlebnisführerin und anerkannte Beraterin des Deutschen Weines seit 15 Jahren beim MGV am Saxofon aktiv. Zu Brot, deftigen Spießen und Weinwissen präsentierte sie ausgewählte Weiße und Rote, insbesondere aus Heilbronn, Neckarsulm und Weinsberg. Dabei hatte sie echte Raritäten im Gepäck, etwa eine 2013er Traminer Spätlese aus der Felsengartenkellerei Besigheim, deren „deutschlandweit letzte Flaschen“ sie für die Weinprobe aufgetrieben hatte.

Darauf fein abgestimmt war der spritzige Chorgesang unter Leitung von Annegret Friede und Begleitung von Andreas Kehlenbeck mit einigen überragenden Solisten, der sich von der Vertonung des Shakespeare-Sonetts „Shall I Compare“ bis zum Hobbit-Kinofilm-Titellied „I See Fire“ vielfältig gestaltete.

Und „Weit, weit, weg“ in einen erfrischenden Kurzurlaub führte, inklusive prickelnden „Parkplatzregen“, „Summerwine“ mit Erdbeerfütterung und Kurztrip auf die Champs Élysées. Sie überzeugten die genießenden Gäste restlos, die sich den Geschmack des Sommers auf der Zunge zergehen ließen.

Spritzig und passend zum Wein entführten die Dahenfelder Sänger in der Kelter auf eine kulinarische wie akustische Wohlfühlreise. (Foto: Ute Plückthun)


Darauf fein abgestimmt war der spritzige Chorgesang unter Leitung von Annegret Friede und Begleitung von Andreas Kehlenbeck mit einigen überragenden Solisten, der sich von der Vertonung des Shakespeare-Sonetts „Shall I Compare“ bis zum Hobbit-Kinofilm-Titellied „I See Fire“ vielfältig gestaltete.

Und „Weit, weit, weg“ in einen erfrischenden Kurzurlaub führte, inklusive prickelnden „Parkplatzregen“, „Summerwine“ mit Erdbeerfütterung und Kurztrip auf die Champs Élysées. Sie überzeugten die genießenden Gäste restlos, die sich den Geschmack des Sommers auf der Zunge zergehen ließen.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 16.06.2015

Zum Bericht von Peter Klotz in der Neckarsulmer Woche vom 18.06.2015 geht es hier.

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