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Engagement als gesellschaftliches Fundament


Von Ute Plückthun
 
"Es ist ein lobenswerter Brauch: Wer was Gutes bekommt, der bedankt sich auch": Passend zum Ausspruch von Wilhelm Busch, den Oberbürgermeister Joachim Scholz beim Ehrenamtsempfang in der Musikschule zitierte, zollte Neckarsulm 15 Bürgern und der Gruppe Frauenselbsthilfe nach Krebs für ihr Engagement öffentliche Anerkennung.

2011 hatte die Stadt den Ehrenamtspreis eingeführt: "Eine gut funktionierende Demokratie ist darauf angewiesen, dass sich Menschen jeden Alters in unterschiedlichen Bereichen freiwillig und unentgeltlich einbringen", so Scholz. Ehrenamtliche Arbeit für das gesellschaftliche Leben sei heute wichtiger denn je. "Der Landkreis, der für die Unterbringung von Flüchtlingen zuständig ist, könnte diese Aufgabe hier vor Ort ohne den Freundeskreis Asyl nicht bewältigen." Auch die Aktionen der Stiftung Starke Familien seien aus Neckarsulm nicht mehr wegzudenken. Die Bedeutung des Ehrenamts für das Gemeinwesen gelte insbesondere für junge Menschen: "Kinder, die vorher in einem Verein aktiv waren, brauchen später kein Coaching in Sachen Teamfähigkeit."

Beim Ehrenamtsempfang der Stadt Neckarsulm zeichnete Oberbürgermeister Joachim Scholz (hintere Reihe Dritter von links) 15 Bürger sowie die Mitglieder der Gruppe Frauenselbsthilfe nach Krebs (hintere Reihe) aus.
(Foto: Ute Plückthun)

16 der 35 vorgeschlagenen Ehrenamtlichen entsprachen den Richtlinien. Aus den Reihen der Neckarsulmer Sportunion wurden Petra Oetzel (Turnen) und Uwe Schuster (Schwimmen) ausgezeichnet, zudem Ludwig Keller (Schützengilde Neckarsulm), Wolfgang Lohmann (SC Dahenfeld), Jörg Walther (SC Amorbach) und Wolfgang Griebler (Neckar Valley Dancers).

Urkunde und Glasstele bekamen auch: Christine Thiemt (Sängerbund Germania Hoffnung Obereisesheim) und Maria Stottko (katholischer Kirchenchor St. Johannes), Ute Keicher (katholischer Frauenbund Dahenfeld), Inge Wache (evangelische Heilig-Geist-Kirchengemeinde) und Margit Hansen (evangelische Martin-Luther-Kirchengemeinde). Gewürdigt wurde der Einsatz von Dr. Sabrina Auerbach (Jugendfarm Neckarsulm), Doris Mack (Gartenfreunde Neckarsulm), Martina Renner (Tierschutzverein Garafia) und Hans Schütterle (Jahrgangsverein 1932/33).

Als vorbildlich bezeichnete Joachim Scholz die Arbeit der Frauenselbsthilfe nach Krebs. Die Ehrung nahmen Gruppengründerin Annemarie Hausner, stellvertretend für die 2008 gestorbene Ositha Boss deren Ehemann, Doris Gräff, Ursula Heyd, Loni Mehl, Barbara Land, Waltraud Wurst und Birgit Isenmann entgegen.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 07.12.2015

Anmerkung des Webmasters: auf dem Bild sind Wolfgang Lohmann und Ute Keicher in der vorderen Reihe 2. v.l. und 7. v.l.; Martina Renner (vordere Reihe 1. v.l.) wurde geehrt auf Vorschlag von Pepe Habla, ehemals wohnhaft Gemeinde Garafia auf La Palma, heute Dahenfelder.

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