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Wirbelsturm mit Swing, Soul und Jazz

Swing for Christmas mit der Combination-Big-Band und „da Chor“ aus Dahenfeld begeistert Publikum 

Von Josef Staudinger

LEINGARTEN Dass die Weihnachtskonzerte der Combination-Big-Band Leingarten (CBB) in der Leingartener Lorenzkirche stets etwas anders ausfallen als gewöhnlich, ist bekannt. Von Schnee draußen keine Spur, dafür gibt es im Inneren Lebensfreude pur bei mitreißenden Christmas-Songs.

Der 75-minütige musikalische Wirbelsturm mit Swing, Soul und Jazz macht mächtig Laune. Die Akteure, die CBB-Bläserformation unter der Leitung von Arne Meerwein und die von Annegret Friede dirigierte Gesangsgruppe „da Chor“ aus Neckarsulm-Dahenfeld, werden von den über 500 Besuchern begeistert gefeiert.

Die zwölfte Auflage von „Swing for Christmas“ swingt wohl noch lange nach. „So einen phantastischen Big-Band-Sound und so einen großartigen Chor hört man nicht alle Tage“, schwärmt eine Besucherin. Pfarrerin Tatjana Gressert bereichert die Veranstaltung unter anderem mit einer Fabel, in der eine Tannenmeise von einer Wildtaube wissen wollte, wie viel eine Schneeflocke wiegt. „Nicht mehr als ein Nichts“, antwortet diese. Dann muss ich dir eine wunderbare Geschichte erzählen“, sagte die Meise: „Ich saß bei Schneetreiben einmal auf einem Ast und zählte die Schneeflocken, die auf die Tannennadeln fielen und darauf hängen blieben. Und als die letzte der über drei-millionen-siebenhundert-einundvierzig-tausend Flocken niederfiel, brach der starke Ast der Fichte ab.“ Damit flog die Meise davon. Die Taube, seit Noahs Zeiten eine Spezialistin für den Frieden, sagte zu sich nach kurzem Nachdenken: „Vielleicht fehlt ja nur eines einzelnen Menschenstimme zum Frieden der Welt ...“

Ein Christmas-Songbook, das es in sich hat, haben die Musiker und Sänger an diesem Abend aufgeschlagen. Mit dem Weihnachtsklassiker „Feliz Navidad“ eröffnet die Big-Band den musikalischen Reigen, dem sie das traditionelle englische Weihnachtslied „God rest ye merry Gentlemen“ und das österreichische Volkslied „Still, still, still“ folgen lässt. Das bekannte „Winterwonderland“ und den von Jürgen Püschel gesungenen Bing-Crosby-Song „White Christmas“ verpacken die Musiker in ein neues grooviges Gewand. Nicht nur die Instrumentalisten setzen sich mit Solo-Einwürfen immer wieder gekonnt in Szene, auch das junge Duo Elias Weigel (10) und Ben Ferdinand (12) gefällt auf Percussions-Instrumenten.

Mit den ausdrucksstark und rhythmisch vorgetragenen Titeln „Little Light of mine“, „In the bleak midwinter“, „Fix you“ oder „Rockin around the Christmas Tree“ bilden die 45 Sängerinnen und Sänger von „da Chor“ eine hinreißende Symbiose zum Orchester. Die Arrangements, gespickt mit solistischen Einlagen von Annegret Baum, Tina Kühner, Sabine Zimmermann und Maurice Arpogaus, entfachen wahre Beifallsstürme. Das gemeinsam mit der Band interpretierte Winterlied von der Schlittenfahrt „Jingle Bells“, gehört neben „Have yourself a merry little Christmas“ zu den musikalischen Glanzlichtern.

Neben der hervorragenden Musik ist es auch die Mischung der Titel, die das Publikum begeistert hat. Es fordert die Akteure mit rhythmischem Klatschen zu einer Zugabe auf, die diese mit „Lean on me“ auch prompt erfüllen.

„Die Falten der Musiker werden tiefer, die Haare weniger, doch der Sound ist immer noch der gleiche“, findet Michael Ferdinand, der humorvoll auf das 20-jährige Bestehen der Combination-Big-Band Leingarten hinwies. Ein treues Publikum und die starken Nerven unseres Dirigenten nannte der Bandleader als „Garanten unseres Erfolges“.


Da Chor

Die 45-köpfige Gesangsgruppe „da Chor“, eine Abteilung des Musik- und Gesangvereins Dahenfeld, wurde im Jahr 2000 gegründet. Dirigentin ist die 38-jährige studierte Musikerin Annegret Friede. Die gut geschulten Sängerinnen und Sänger überzeugten auch bei ihrem Auftritt in Leingarten restlos. Ihr Repertoire enthält zeitgemäßes Liedgut in deutscher und englischer Sprache. Ihren größten Erfolg errang die Vereinigung beim regionalen Chorduell 2013 des Radiosenders SWR4, bei dem sie einen vierten Platz belegte. Zuvor hatte sich „da Chor“ in Tauberbischofsheim und Sigmaringen gegen namhafte Konkurrenz durchgesetzt.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 24.12.2015

 

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