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Zukünftig alles an einem Ort

Richtfest vereint Dahenfelder Gemeindehaus mit katholischer Kirche und Pfarrhaus 

Von Ute Plückthun

„Der Bau ist erstellt aus Stein und Holz: Dem Bürger zum Nutzen, der Gemeinde zum Stolz“: Als getreues Abbild vom Geist der katholischen Kirchengemeinde und ihrem Leben beschrieb Zimmerermeister Bernhard Walter von der Roigheimer Firma Bechtold das Dahenfelder Gemeindehaus beim Richtfest. Das neue, in Fertigbauweise erstellte Gebäude wird vermutlich im Dezember gemeinsam mit dem benachbarten Pfarrhaus eingeweiht werden können.

„Wir sind einen langen Weg gegangen bis hierher“, sagte Pastoralreferentin Elisabeth Schick. Seit 2010 habe man sich mit der dringenden und umfassenden Sanierung des 1760 errichteten Pfarrhauses beschäftigt: Ein undurchlässiger und inzwischen zur Abtrocknung des Gebäudes entfernter Putz aus den 80er Jahren hatte bewirkt, dass das Gemäuer außen und innen deutlich feuchte Stellen aufwies. Außerdem waren die Stuckdecken sowie das Dach sanierungsbedürftig.

Angesichts von Sanierungskosten in Höhe von rund 500.000 Euro war laut Schick klar: „Da geht es nicht nur um eine Baumaßnahme, sondern auch darum, wie wir das Haus in Zukunft nutzen und beleben wollen.“ Nach langen Beratungen zwischen Kirche, Stadt Neckarsulm und dem Landesdenkmalamt habe mit dem Architekturbüro Weinreich die Planung begonnen. An der Stelle, an der früher die Pfarrscheuer und später eine Art Hütte stand, entsteht nun der 60 Quadratmeter große Gemeindesaal. Über einen Steg wird er mit dem Pfarrhaus verbunden. „Dort soll es Gruppen- und Funktionsräume geben, die über einen Aufzug barrierefrei erreicht werden können“, kündigte die Pastoralreferentin an.

Architekt Hans-Peter Weinreich (v.r.), Pastoralreferentin Elisabeth Schick, Zimmerer Bernhard Walter, Dekan Siegbert Denk, Geschäftsführer Jochen Hofmann (Firma Bechtold) und Oberbürgermeister Joachim Scholz beim Richtfest. (Foto: Ute Plückthun)

Das neue Gemeindehaus in unmittelbarer Nachbarschaft zum Pfarrhaus und zur katholischen Kirche St. Remigius sorgt dafür, dass sich künftig alles an einem Ort befindet: Es ersetzt den Vorgängerbau aus den 50er Jahren in der Nähe der Dahenfelder Grundschule, den die Stadt für 225.000 Euro gekauft hat und für eigene Zwecke nutzen wird.

Die Summe fließt ebenso in die insgesamt 1,4 Millionen Euro teure und von der Gesamtkirchengemeinde getragene Maßnahme ein wie ein Zuschuss des Denkmalamts über rund 40.000 Euro, der für die Wiederrichtung einer Mauer zum Kreuzigungsweg verwendet wird.

Die Dachkonstruktion des Gemeindesaals steht und die des Pfarrhauses wurde, wo nötig, in den vergangenen Wochen erneuert. Schick lobte die reibungslose Zusammenarbeit von Architekt und Handwerkern: „Wir sind froh darüber, dass es, abgesehen vom Unwetter im Mai, keine Zwischenfälle gab.“ Dekan Siegbert Denk sprach zum Abschluss das Segenswort für die künftige „Stätte des Glaubens, der Liebe und der Freude“. Denn wie auch Zimmerermeister Walter vorhersagte: „Man wird sich hier finden zu ernsthaften Dingen, doch wird man auch lachen und tanzen und singen.“

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 28.07.2016

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