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Bobbycar-Autos im Dauereinsatz

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Feuerwehrauto fahren ist für den zweijährigen Adam das Größte. (Foto: Peter Klotz)

Tag der offenen Tür ist ein Fest für Kinder im Bobbycar-Alter, für jugendliche Spritzer und für Erwachsene, die sich informieren wollen

Von Peter Klotz

Für den vierjährigen Kilian waren die Spritzspiele hinter dem Feuerwehrmagazin in Dahenfeld die erste Anlaufstelle. Die Feuerwehr-Bobbycars waren gerade alle in Dauereinsatz. Seine Eltern, Martina und Christian Winter, fanden ausgesprochen imposant, was die Abteilungswehr hier in Dahenfeld auf die Beine gestellt hat.

Das eigene LF10 verschwand fast in diesem Fuhrpark mit der großen Drehleiter, dem Gerätewagen Messtechnik des Landkreises und den großen Lastwagen der THW-Ortsgruppe Widdern. Mit dabei: der Gerätewagen San vom ASB. Von ihm gibt es seit 2011 insgesamt 56 in Baden-Württemberg. „Die sind alle identisch bestückt“, berichteten Jürgen Bleickert und sein Kollege Denis Zartmann. Mit der Ausrüstung lässt sich in kürzester Zeit die Erstversorgung im Katastrophenfall oder bei einem Massenunfall einrichten.

Für Spritzübungen war die Jugendfeuerwehr zuständig. Waren die Zielübungen mit dem D-Rohr noch ganz gemütlich im Sitzen, galt es anschließend herauszufinden, in welches Fenster man spritzen muss, um auf dem Dach lodernde Flammen zu löschen. Dagegen brauchte man für die Zehn-Liter-Kübelspritze einen Assistenten. Für Max Lang war das sein Vater Heiko. Und der war natürlich schuld, dass Max die Dosen auf dem fünf Meter entfernten Tisch nicht abräumen konnte. Ein Rollentausch rückte den Vorwurf wieder gerade, denn das Pumpen war richtig schweißtreibend.

Nebenan erklärte Justus Traub, der 15-jährige Jugendsprecher der Feuerwehr, den Eltern, was bei der Jugendfeuerwehr alles gemacht wird. Regelmäßige Übungsdienste, die Aktion Spritzenhäusle, Knobelaufgaben und der Ausflug zu den Adventure Tours, zählte der Junge auf. Das Betätigungsfeld ist groß. Und anders als viele Kameraden hat Justus keine Verwandten bei der Wehr, ein Schulfreund brachte ihn vor vier Jahren auf die Idee mitzumachen.

Aus dem Abenteueralter sind Ulrich Meyer und Jan Koch raus. Ein Freund hat sie nach Dahenfeld gelotst, jetzt lassen sie sich von Uwe Baumann und Manuel Wurster den Inhalt des Vorausrüstwagens erklären. Diese „kleine Werkstatt“ ist in einem schnellen kompakten Fahrzeug untergebracht und enthält alles, was man bei einem Unfalleinsatz brauchen könnte. Der Wagen kommt notfalls ohne Rettungsgasse auf der Autobahn voran.

Inzwischen hatte sich Familie Winter mit den Schwiegereltern zum Mittagessen getroffen. Dabei waren sie nicht alleine, vor der Essensausgabe im Magazin bildete sich eine Schlange. Sandra Bauer, die zwar nicht bei der Feuerwehr ist, aber als Familienmitglied mithilft, saß an der Kasse und verkaufte Bons – hauptsächlich für Schnitzel. Am Vorabend gingen vor allem Hamburger. „Der Andrang war gerade richtig“, zog Abteilungskommandant Frank Seitz Bilanz. Er ist froh, dass neben den 33 aktiven Kameraden auch deren Verwandte und Freunde mit anpacken.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 08.05.2018

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