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Bach taucht wieder auf

Die Stufen bieten künftig Möglichkeiten, sich hinzusetzen.


Von Angela Groß

Der Brunnwiesenbach im Neckarsulmer Stadtteil Dahenfeld kommt wieder zu Ehren. Eine Investition von 430 000 Euro macht es möglich. In ein paar Wochen, so hofft man, werden die Bagger abziehen und die Renaturierungsarbeiten abgeschlossen sein.Der Bach mit dem malerischen Namen verläuft durch ganz Dahenfeld, führte aber an bestimmten Stellen ein trauriges Dasein. Bei den Schrebergärten ist seine tiefe Lage problematisch. Dort wird er zum Abschluss der Arbeiten höher gelegt, die Anzahl der Stege wird reduziert. Bei Hochwasser wurde Geäst und sonstiges Material angeschwemmt und verstopfte den Rost beim Durchlauf. Erst beim Kindergarten taucht der Bach wieder auf.„Es hat manchmal ganz schön gestunken“, sagt der Dahenfelder Ortsvorsteher Johann Habla. Das ändert sich gerade. Augenscheinlich sind die Veränderungen vor dem Vereins- und Gemeindehaus. Dort, im Ortskern, war auf einer Strecke von etwa 90 Metern der Bach in einem Betontrog gefangen: „Minimaler Wasserstand, geringe Fließgeschwindigkeit, einfach kein natürliches Gewässer“, fasst Petra Bannier, Diplom-Ingenieurin und beim Tiefbauamt für das Projekt zuständig, zusammen.

Jetzt gibt es große Blöcke aus Natursandsteinen, die treppenartig zum Gewässer führen. Man kann dort verweilen, sitzen und schauen. Der Beton ist verschwunden. Im Fachjargon heißt dies, den Bach wieder erlebbar zu machen. „Oben sitzt dann die Mutter und sieht ihrem Kind beim Spielen zu“, hat Habla bereits das passende Bild vor Augen. Während der Bach früher als technisches Bauwerk, als Löschwasserreservoir eine klare Funktion hatte, gelten heute andere Werte. „Das Ganze ist so angelegt, dass selbst wenn es wenig Wasser gibt, der Bach trotzdem noch fließt“, sagt Bannier und hofft, dass kleinere Fische kommen. Die vorhandene Betonmauer wurde mit Natursteinen verkleidet. Wenn im Herbst die Pflanzen gesetzt werden, dann stimmen spätestens nächstes Frühjahr auch die Details. „Im Moment fehlt noch so das gewisse Etwas“, sagt Petra Bannier. Pflastersteine verschönern ebenfalls den Ort und schaffen vor dem Vereinshaus einen Platz. Neben dem Jugendraum wurde die Plattform zur ehemaligen Leihbücherei abgerissen.

Habla sieht das Projekt als ein gutes Beispiel dafür, dass Neckarsulm in seine Stadtteile investiert - „und ganz schön viel Geld in die Hand nimmt. Schließlich ist die Renaturierung keine zwingende Infrastrukturmaßnahme, hier geht es um Lebensqualität“. Die Summe von 430 000 Euro schließt die Arbeiten am Vorplatz mit ein.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 17.07.2009

 
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