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Rund 400 Narren feiern Dorffasching

Die Crazy Remigs mit Florian Schmitzer und Julia Baum reihten bei ihrem Auftritt einen Partykracher an den nächsten. (Foto: Steffen Heizereder)
Foto von Julia Baum und Florian Schmitzer


Von Steffen Heizereder

"Vor einigen Jahren war der Fasching in Dahenfeld fast tot", sagt Johann Philipp Habla, Ortsvorsteher des Neckarsulmer Stadtteils Dahenfeld. Zum Dorffasching kamen aber trotz eisiger Temperaturen und Schneefall etwa 400 Narren in die Hüttberghalle. Seit einigen Jahren steht der Dorffasching ganz im Zeichen von "Made in Dahenfeld". Das Programm wird von Dahenfelder Vereinen ausschließlich selbst aufgeführt.

Mit einem kräftigen "Gude Nowes Dohfeld" begrüßte das Remichele, die Dahenfelder Faschingsfigur in Person von Lothar Mattes, das Publikum. Gleich zu Beginn verlieh das Remichele Ortsvorsteher Habla zum ersten Mal einen Dahenfelder Faschingsorden für seine besonderen Verdienste um den Dorffasching.

Das eigentliche Programm begann mit einer Filmvorführung: Getreu dem Faschingsmotto "Gerüchteküche" versuchten die Reporterinnen Hilde und Frida (Bernd Halter und Stefanie Schiemer) aufzuklären, warum das Haus an der Kreuzstraße 23 abgebaut wurde. Ihre Recherchen haben sie bis ins Freilandmuseum Wackershofen geführt.

Der musikalischen Teil begann mit einer Mini-Playback-Show. Sven Lohmann und Franziska Bauer präsentierten das Lied "Herzilein" von den Wildecker Herzbuben. Marius Keicher und Annika Vogt ließen im Anschluss ihre Hüften zu den Melodien von Dirty Dancing kreisen. Tänzerisches Talent bewies Keicher auch zum Abschluss mit einer Michael-Jackson-Einlage.

Mit Teils schwäbischen Interpretaionen bekannter Lieder machten Gitarrist Sascha Körner und seine Band Stimmung. Nicht fehlen durfte das original Dahenfelder Faschingslied. Gefeiert wurde auch beim Auftritt der Crazy Remigs. Mit Partykrachern heizten die beiden 22-jährigen Florian Schmitzer und Julia Baum der Menge ein. Spätestens bei Joe Cockers "You can leave your hat on" kochte die Stimmung über. Vater Martin Schmitzer bekam Besuch auf der Bühne. Fünf junge Frauen tanzten zu der markanten Stimme des Zwei-Meter-Mannes.

Doch auch wer an diesem Abend erst spät ins Bett kam, musste am nächsten Tag wieder pünktlich aus den Federn. Um 13.59 Uhr startete am Sonntag der kleinste Faschingsumzug im Unterland seine Route durch das 1400 Seelen-Dorf mit fünf Wagen und ebenso vielen Fußgruppen. An der Hüttberghalle angekommen, lies der MGV Dahenfeld mit Unterstützung von Guggenmusikern aus Hardthausen das Faschingswochenende ausklingen.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 02.02.2010 - zur Bildergalerie der "Stimme" vom Faschingsumzug geht es hier!

 
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