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Ende einer Tradition?


Von Remigius Reims

Was ist eigentlich aus dem Dahenfelder Betteltag geworden? Traditionell zogen am Faschingsdienstag immer die Kinder verkleidet durchs Dorf und klingelten an den Haustüren. Wurde ihnen geöffnet, dann sagten sie ihr Gedicht auf: "Ich bin ein kleiner König. Gib mir nicht zu wenig. Lass mich nicht zu lange stehn, ich muss gleich wieder weiter gehn!". Dafür bekamen sie ein Lob für ihren tollen Auftritt und Bonbons oder Schokolade in ihre Tragetaschen.

Legendär die Zeiten, als es im Industriegebiet noch den SÜGRO gab. Dort standen ganze Tische mit Süssigkeiten für die kleinen Könige (und Königinnen) bereit. Aber auch heute noch ist es für viele Dahenfelder Haushalte eine Selbstverständlichkeit, sich auf Faschingsdienstag vorsorglich mit "Schlecksach" einzudecken. Nur die Kinder bleiben aus. Eine einzige Gruppe konnte letzten Dienstag im Dorf gesichtet werden. Es scheint, dass der Betteltag durch einen anderen Brauch ersetzt wird: durch Halloween. Denn da ziehen jede Menge gruseliger Geister durch die Straßen.

Keine Frage, Halloween ist in unserem Kulturkreis angekommen. Aber der Betteltag in Dahenfeld war und ist etwas ganz Besonderes. Ein sog. Alleinstellungsmerkmal für unser Dorf! Es wäre eigentlich schade, wenn diese Tradition ganz in Vergessenheit geriete...

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(22.02.2019)

 
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