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Mountainbike-Marathon des RC Pfeil in Dahenfeld

Markus Liebendörfer (vorn) und Martin Schneider (in schwarz) auf der Proberunde durch den Wald bei Dahenfeld. (Foto: Christian Gleichauf)

Nur wer sich auskennt, kann Gas geben

Von Christian Gleichauf

Eigentlich hatte sich Martin Schneider schon die GPS-Daten besorgt und versucht, die Strecke vorab kennenzulernen. "Aber da verfährt man sich dann doch immer wieder, deshalb mache ich das jetzt noch einmal richtig." Und so gehört der Markgröninger an diesem Samstagnachmittag zu den rund zwei Dutzend Fahrern, die von Markus Liebendörfer vom RC Pfeil die 31 Kilometer lange Runde durch den Wald bei Dahenfeld geführt werden. Am kommenden Sonntag gilt es schließlich: 62 Kilometer in zwei Runden oder nur eine Runde für die weniger Ausdauernden sind beim 4. Bikemax Mountainbike-Marathon zu absolvieren.

Hindernisse 300 Fahrerinnen und Fahrer erwarten die Verantwortlichen - bei gutem Wetter. "Die letzten melden sich immer sehr kurzfristig an", sagt Markus Liebendörfer. Und auch auf viele Zuschauer hoffen die Organisatoren. Liebendörfer und einige seiner Vereinskollegen haben schon viele Stunden darauf verwendet, die Strecke vorzubereiten. "Unser zweiter Vorstand Ralf Rogall ist einmal mit dem Rasenmäher durchgefahren", erzählt der 21-Jährige. Kurz vor dem Rennen werden noch Äste entfernt, ab diesem Freitag ist sie gesperrt. "Es gibt Leute, die sind nicht so begeistert, wenn die Mountainbiker da durch den Wald fahren." Manche würden dann sogar absichtlich Stöcke auf die Strecke legen.

Planung für 2011 Dabei ist offiziell alles von der Stadt genehmigt und mit den Förstern abgesprochen. "Das steht schon seit dem vergangenen Jahr fest, sonst könnte man so eine Veranstaltung ja gar nicht planen", sagt Liebendörfer. So werde jetzt schon abgeklärt, wie die Strecke nächstes Jahr aussieht. Dann soll der Radmarathon über zwei unterschiedliche Runden führen - auch wegen der Abwechslung.

In diesem Jahr genügt es den Sportlern dagegen, sich die eine Runde genau einzuprägen. Alex Allgaier aus Neckarsulm gehört auch dazu. Er war schon im vergangenen Jahr dabei und will Gas geben. Ein gutes Fahrrad hilft - "für jeweils 1000 Euro mehr geht das Gewicht ein Kilo runter", meint der 28-Jährige. Sein Rad würde regulär so um die 2800 Euro kosten, dafür muss er nur 12,5 Kilo den Berg hochtreten. "Aber Fitness und Kraft ist durch nichts zu ersetzen." Das ermutigt auch seine Bekannten, die teils stolz verkünden, teils zurückhaltend zugeben, dass ihre Fahrräder nicht ganz so teuer waren.

Ziele will jetzt noch keiner offiziell verkünden. Der 48-jährige Martin Schneider meint: "Da gibt es gesponserte Teams - und dann so Marathon-Opas wie uns." Er hat vor allem Respekt vor einem Anstieg im Wald, den er bei seiner ersten Runde entdeckt hat - "wenn da einer vor dir absteigt, dann ist es vorbei", fürchtet er. Frank Liebendörfer sieht es dagegen locker: "Dann musst du eben schieben."

Anmeldeschluss ist Sonntag, 12. September, um 9 Uhr in der Dahenfelder Hüttberghalle. Dort kann man auch duschen.

Bericht in der Heilbronner Stimme vom 10.09.2010

 
02.04.19

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02.04.19

Musikalisches Gebet in die Nacht mit „RISING“

Gründonnerstag, 18. April, um 22:00 Uhr in St. Remigius Neckarsulm-Dahenfeld



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Dorfnachrichten

(15.04.2019)